fräulein flunder. ein letzter teil mit imaginiertem happy end.

neulich traf frau rhabarber beim einkaufen auf fräulein flunder. das heisst, sie sah das fräulein flunder um die ecke huschen. der frau rhabarber schien es ein sommertag zu sein, denn das fräulein flunder war beschwingt und berockt unterwegs. etwas berückt auch, dachte frau rhabarber, alles erweckte den anschein, als würde das fräulein flunder gar am hinterkopf ein lächeln mit sich herumtragen. der flundersche rock tanzte um die regalecke und streifte lockerflockig konservenbüchsen. frau rhabarber erreichte kurz darauf eine kleine brise oder vielmehr eine präsenz von glück, die ihr ein wohliges kräuseln über den rücken schickte. kopfschüttelnd trug sie butter, brot und käse um ein anderes regal. zu gern hätte frau rhabarber gewusst, zu wem das fräulein flunder in den sommer entschwunden war. so schnell, das war sich frau rhabarber sicher, so schnell würde sie das fräulein flunder nicht mehr zu gesicht bekommen. dieser sommer würde noch eine weile halten.

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Eingeordnet unter fräulein flunder. eine dramödie.

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